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Behavioristisch lerntheoretisch orientierte Laufbahnberatung: John D. Krumboltz
3.5.01 Clausen: berufliche Laufbahnberatung; Referentin: Christine Becker
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3.2.4 Einsatz von Humor und Metaphern, um die Überzeugung zu
entkräften
Nevo (1986) hat befürwortet, dass Karriereberater ihr humoristisches Geschick einsetzen sollen, im Umgang mit ernsthaften Problemen. Während der spontane Humor oft aus dem Erkennen der Absurdität des Lebens entspringt, kann der Berater aber auch humoristische Einflüsse planen und bereithalten. Katz benutzt Cartoons, um Karrierethemen zu verdeutlichen. Sie verwendet auch Assoziationen zwischen dem Liebes- und dem Arbeitsleben. Ein Beispiel dafür ist ein Klient, der ein niedriges Ergebnis auf Skala 23 des CBI hatte und die Hoffnung aufgab, den perfekten Job für sich zu finden. Das ist genauso, als würde man hoffen den einen perfekten Partner zu finden. Solche Verknüpfungen mit anderen Lebensbereichen herzustellen, kann schneller zur Einsicht führen.
3.2.5 Entdecken von entkräftenden Beweisen
Der Berater kann nicht wissen, ob eine gegebene Überzeugung richtig oder falsch ist, aber der Berater kann den Klienten ermutigen, auszuprobieren ob diese Einstellung seinen Fortschritt einzuschränken vermag. Im Manual des CBI ( Krumboltz 1991), schlägt Krumboltz eine sechsstufige Vorgehensweise vor, wie der Berater dem Klienten helfen kann, seine Annahmen zu überprüfen. Jeder Schritt ist veranschaulicht mit möglichen Aussagen des Klienten und des Beraters. Die Essenz dieser Idee ist, dem Klienten zu lernen Fragen zu stellen oder sich Referenzen einzuholen, um herauszufinden, ob seine Überzeugungen wirklichkeitsgetreu sind.
Hiermit wird dem Klienten auch ein Instrument an die Hand gegeben für die Zeit nach der Beratung und gleichzeitig die Angst genommen, sich mit den eigenen Vorstellungen und denen der anderen auseinander zu setzen und ihm seine Freiheit aufzuzeigen, zu adaptieren oder sich abzugrenzen.
3.3
Den Klienten dazu ermutigen, Verhaltensweisen zu zeigen, die seine problembehaftete Überzeugung verändern
3.3.1 Rollenspiele
Da wir dazu tendieren, Überzeugungen anzunehmen, die konsistent mit unserem eigenen Verhalten sind, muss man erst jemanden dazu bringen, sich so zu verhalten, wie es die neu zu erlernende Überzeugung vorgibt. Rollenspiele sind ein idealer Weg, um Menschen dazu zu bringen, neue Verhaltensweisen in einem geschützten Rahmen auszuprobieren und zu trainieren. Sozialpsychologische Experimente zeigen die Effektivität von Rollenspielen für Veränderungsmaßnahmen (McGuire, zitiert in Zimbardo und Leippe, 1991).
3.3.2 Kognitives Training
Klienten kann beigebracht werden, positive verbale Aussagen über sich zu wiederholen, um negative verbale Aussagen zu ersetzen, die sich in ihr Denken und Handeln seit frühester Kindheit eingeschliffen haben. Sie können lernen, ihr Verhalten zu benennen und
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